JURY ENERGIE & EFFIZIENZ

v.l.n.r. Mag. Karl Fuchs, Margarete Kriz-Zwittkovits, Mag.a Isabella Meran-Waldstein, DIin Dr.in Bettina Bergauer-Culver, DIin Claudia Hübsch

 


DIin Dr.in Bettina Bergauer-Culver
BMWFJ

Bettina Bergauer-Culver studierte Elektrotechnik an der TU-Wien mit Studienschwerpunkt Energietechnik. Ihre Dissertation auf der TU-Wien befasste sich mit Lichtbogenfehlern in Leistungstransformatoren.

Zur Zeit ist sie im Wirtschaftsministerium im Bereich Energie als Abteilungsleiter-Stellvertreterin tätig.

  „Ich war erstaunt über die große Zahl an Einreichungen. Das heißt für mich, dass Energieeffizienz ein Thema ist, mit dem sich bereits viele Unternehmen beschäftigen. Es waren viele Projekte dabei, die staatspreiswürdig wären. Leider konnten wir den Staatspreis nur einmal vergeben. Es war keine leichte Entscheidung, die wir aber in einem sehr produktiven Prozess im Konsens in der Jury getroffen haben. Mit den Nominierungen werden Vorbildprojekte für die größten Einsparpotentiale, nämlich Antriebe für industrielle Prozesse, Gebäude und Beleuchtung vor den Vorhang geholt.“

 


Mag. Karl Fuchs
Verband der Elektrizitätsunternehmen Österreichs (VEÖ)

Karl Fuchs ist seit Mai 2011 Büroleiter der Generalsekretärin von Österreichs Energie Frau Dr. Schmidt und zuständig für Publik Affairs. Neben der Betreuung der PR Aktivitäten ist er zuständig für den Themenbereiche Elektromobilität und Erzeugung mit den Schwerpunkten Wasserkraft, Ökostrom, Energieeffizienz.

„Das hohe Niveau der Einreichungen hat uns die Auswahl der Sieger schwer gemacht. Viele sind preiswürdig, doch leider kann es nur einen Sieger geben. Ich persönlich hoffe daher, dass möglichst viele der innovativen Projekte weiter verfolgt werden, auch wenn sie nicht für den Staatspreis nominiert wurden.“

 


DIin Claudia Hübsch
WKO


Claudia Hübsch ist seit März 2011 als Referentin in der Abteilung für Umwelt- und Energiepolitik in der Wirtschaftskammer Österreich tätig. Die Energie-Expertin studierte Technische Physik an der TU Wien, anschließend arbeitete sie viele Jahre im Österreichischen Normungsinstitut, bevor sie 2008 als Geschäftsführerin des Dachverbands Energie-Klima sowie des Bundesverbands WärmePumpe in die Wirtschaftskammer Österreich wechselte.

„Besonders beeindruckend war für mich die breite Themenpalette, die von energieeffizienten Gebäuden bis hin zu innovativen Logistiklösungen reichte. Die Fülle der Einreichungen machte die Auswahl nicht leicht. Es waren so viele Projekte dabei, die ebenfalls Berechtigung gehabt hätten, nominiert zu werden.“

 



Margarete Kriz-Zwittkovits
Präsidentin des ÖGV, Juryvorsitzende

Frau Kriz-Zwittkovits ist seit 25 Jahren selbständige Unternehmerin und leitet zwei Betriebe im Handel und Gewerbe. Seit 2008 ist sie ehrenamtliche Präsidentin des „Österreichischen Gewerbevereins“. Dieser  wurde 1839 gegründet  und ist damit  die älteste Interessensvertretung für Handel, Gewerbe, Industrie und freie Berufe Österreichs. Frau Kriz-Zwittkovits ist die erste Frau die dem ÖGV seit Gründung vorsteht.

„Die Teilnahme in der Jury war für mich eine spannende Erfahrung. Es ist für mich beeindruckend, die Vielzahl an guten Ideen und Technologien Österreichischer Betriebe und Institutionen und die damit verbundene Innovations-
kraft näher kennen zu lernen. Die daraus resultierende
Wirtschaftsleistung ist zukunftsweisend.“
 

Mag.a Isabella Meran-Waldstein
Industriellenvereinigung


Projektleiterin und Expertin in der Industriellenvereinigung im Bereich Industriepolitik (mit Schwerpunkt Energieforschung und -technologie, Gasmarkt) und im Bereich Internationale Beziehungen (mit Schwerpunkt Mittel- und Osteuropa, Emerging Markets).

„Die Energieeffizienz ist die tragende Säule für ein nachhaltiges Energiesystem.  Es freut mich, dass 2012 so viele Projekte mit innovativen Entwicklungen und Lösungen für die Bereiche Raumwärme, Verkehr und Produktion für den Staatspreis „Energie und Effizienz“ eingereicht wurden. Das zeigt die hohe Relevanz dieses Themas. Die

Entwicklung und der Einsatz von energieeffizienten  Technologien und Lösungen in allen Sektoren sind von immenser Bedeutung für eine nachhaltige Energieversorgung und tragen zudem zur Schaffung von zukunftsträchtige Arbeitsplätzen und zu Österreichs Wohlstand bei.“

Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie