SONDERPREIS 2012 "START UP RESSOURCENEFFIZIENZ"

v.l.n.r. DI Theodor Zillner, Dr. Claus Hofer, DI Klaus Dosch, Univ.-Prof. DI Dr. Hans Schnitzer

 


 

DI Klaus Dosch
Aachener Stiftung Kathy Beys, Juryvoristzender

Klaus Dosch ist seit Mitte 1999 bei der Stiftung. Er recherchiert, pflegt Kontakte zu Akteuren und Institutionen, entwickelt Projektideen und ist Zuständig für Akquisition und Projektmanagement durch. Seit 2004 ist er Sprecher der Jury des Deutschen Materialeffizienzpreises. Seine Themenschwerpunkte sind: Zukunftsszenarien mit regionalem Hintergrund, individueller CO2-Handel / CO2-Card, Zusammenhang Massenströme & CO2-Emissionen.

„Ein bereichernder Juryprozess. Fachlich fundiert, mit den gebotenen Ernst aber nicht ohne Humor wurden die Bewerbungen zum Österreichischen Staatspreis analysiert und bewertet und schließlich ein Gewinner gekürt. Speziell zum Sonderpreis2012 möchte ich sagen, dass der Begriff Ressourceneffizienz leider noch nicht in der Breite der kleinen und mittleren Betriebe verankert ist. Umso wichtiger ist es, dieses Anliegen mit einem Staatspreis zu stärken und an die Öffentlichkeit zu bringen. “

 


Dr. Claus Hofer
ZIT – Die Technologieagentur der Stadt Wien GmbH

Claus Hofer ist Geschäftsführer der ZIT – Die Technologieagentur der Stadt Wien GmbH. Unter seiner Leitung entwickelte sich die Förderagentur ZIT zu einer Technologieagentur mit einem umfassenden Angebot, das neben monetären Förderungen auch verschiedene Dienstleistungen und die Bereitstellung von Technologieimmobilien beinhaltet. Das Angebot der  ZIT richtet sich somit an innovative und forschende Unternehmen in  allen Stadien des Innovationsprozesses.

„Es war höchst interessant zu sehen, in welch vielfältigen Formen gerade KMU sich mit dem Thema Umwelt- und Ressourceneffizienz beschäftigen. Meine Einschätzung der hohen Innovationskraft dieser Unternehmen wurde damit eindeutig bestätigt.“

 


Univ.-Prof. DI Dr. Hans Schnitzer
TU Graz


Hans Schnitzer, Professor für Verfahrenstechnik an der TU Graz beschäftigt sich seit über zehn Jahren mit der Umsetzung eines nachhaltigen Wirtschaftens in Produktionsbetrieben mit dem Schwerpunkt bei den Möglichkeiten des abfall- und emissionsfreien Produzierens. Das Ziel seiner Arbeitsgruppen ist es, Betriebe unterschiedlichster Branchen dabei zu unterstützen, ihren „Nicht-Produkt – Output“ gegen Null zu bringen und keine Einsatzstoffe technisch oder wirtschaftlich ungenutzt zu lassen. Hans Schnitzer arbeitet international mit arabischen Universitäten, am Balkan und in Vietnam.

„Die Entwicklung eines nachhaltigen Wirtschaftssystems wird nicht erreicht werden, wenn wir alles, was wir tun besser machen. Wir müssen es anders machen. Daher sind echte Innovationen gefragt. Diese werden oftmals nicht von etablierten Firmen und Forschern erbracht, sondern von neu auftretenden "Start Ups". Deshalb finde ich eine Prämierung der wirklich innovativen und neuen Ideen besonders wichtig.“

 


Dr. Wolfram Tertschnig
Lebensministerium


Wolfram Tertschnig ist Abteilungsleiter für  „Nachhaltige Entwicklung und Umweltförderpolitik“  im Lebensministerium.  Er koordiniert  den aktuellen Prozess zur Ausarbeitung der neuen Nachhaltigkeitsstrategie des Bundes  und zeichnet für die Erstellung des österreichischen Ressourceneffizienz-Aktionsplans verantwortlich“

 „Anzahl und Qualität der  Einreichungen zum  erstmals ausgelobten Sonderpreis „Start up Ressourceneffizienz“ haben  unsere hohen Erwartungen  erfüllt: Die mit Ressourceneffizienz  von Prozessen, Produkten und Dienstleistungen   verbundenen Innovationspotentiale und Marktchancen  werden  zunehmend erkannt und genutzt“

 


DI Theodor Zillner
bmvit

Theodor Zillner studierte Maschinenbau/Verfahrenstechnik an der TU Wien. Nach mehreren Jahren im Vorstand der "Gruppe Angepasste Technologie" an der Technischen Universität Wien wechselte er Anfang 1993 ins Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit) und ist derzeit stellvertretender Abteilungsleiter in der Abteilung für Energie- und Umwelttechnologien.

Seine Schwerpunkte liegen momentan in den Bereichen: Nachhaltiges Bauen inkl. Haus der Zukunft, Solarthermie, Windenergie, Energieeffizienz und Fossile Energieträger, nationale und internationale Vertretungen.

„Die große Anzahl höchst anspruchsvoller Projekte aus ganz unterschiedlichen Fachgebieten machte die Aufgabe der Jury, einen einzigen Preisträger auszuwählen, so schwierig und gleichzeitig so reizvoll.“

Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie